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ObstgartenNeben dem "Wurzgarten" wird beim Kipferlerhof im Urkataster (1814) auch ein "Gras- und Baumgarten" erwähnt, der hinter dem Haus lag und eine eigene Flurnummer trug (Fl.-Nr. 102) und heute noch trägt. Dieser Garten diente - außer der Nutzung als Wiese - dem Obstanbau. Die weiteren Gärten dagegen, insbesondere die Krautgärten, waren vom Anwesen räumlich getrennt; im Urkataster werden als Gärten noch zwei Flurstücke genannt, als Krautgärten zusätzlich drei Flurnummern, wobei allein die Krautgärten die Größe von etwa 3000 qm hatten. Beschreibung: Der 1230 qm große Obstgarten bildet ein längliches Rechteck und erstreckt sich hinter dem Stadel nach Süden. Gegenwärtig enthält er insgesamt 52 Obstbäume, wobei ein Teil der Bäume in den letzten Jahren - als der Obstgarten nicht mehr gepflegt wurde - erst eingefallen oder durch Wurzelbrut entstanden sind. Am häufigsten findet man im Obstgarten des Kipferlerhofes Zwetschgen- und Pflaumenbäume, insgesamt 33 Stück; ein Baum davon hat ein Alter von ungefähr 70 Jahren, 13 Bäume sind ca. 30jährig, 19 Bäume (ca. 10 – 15jährig) sind Sämlinge und Wurzelbrut. Die nächst häufigste Obstart sind Apfelbäume: Dieses Obst wurde wegen der Lagerfähigkeit in der bäuerlichen Hauswirtschaft besonders geschätzt, und so wachsen im Kipferlergarten auch neun Apfelbäume im Alter zwischen 25 und 70 Jahren. Eine weitere beliebte Obstart im bäuerlichen Garten war die Sauerkirsche, von der fünf ca. 20jährige und drei ca. 10jährige Bäume (Sämlinge) vorhanden sind. Der Obstbaumbestand wird abgerundet durch einen Birnbaum und einen alten Walnussbaum. Am Rande des Gartens stehen schließlich einige Holunderbüsche und ein Rotdornbäumchen. Ausstattung: Der Obstgarten war früher durch einen Holzlattenzaun umgrenzt, die heutige Einzäunung besteht deshalb - zumindest teilweise - ebenfalls aus Holzlatten zwischen Steinsäulen. |
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