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Hofgeschichte III - 19./20. Jahrhundert
1833 "Das Käpferler Söldengütl" des Mathias Albrecht umfasst nach dem Urkataster: Wohnhaus mit darangebauter Stallung, Stadel, Backofen, Schweineställe, Hofraum und Wurzgarten, Garten, Krautgarten, Äcker, Wiesen, Waldungen, Odungen, insgesamt 167,73 Tagwerk; hinzu kommt noch auswärtiger Besitz in Pfalzpaint.
1854 Joseph Albrecht und seine Braut Maria Anna Schlamp aus Buchenhüll übernehmen den Hof von den Eltern bzw. Schwiegereltern Mathias und Elisabeth Albrecht um 4400 Gulden.
1891 Josef Albrecht (jun.) und seine Braut Walburga Hessenhofer, Bauerstochter von Gaimersheim, übernehmen den Hof von den Eltern bzw. Schwiegereltern Joseph und Maria Anna Albrecht um 22 860 Mark. Der Hof umfasst damals insgesamt 42,276 ha (= 124,07 Tagwerk), davon ca. 0,4 ha Gärten einschließlich Krautgarten, 26 ha Äcker, 2,6 ha Wiesen, 11 ha Waldungen und 1 ha Odungen.
1928 Nach dem Tod von Josef Albrecht geht der Hof auf seine Witwe Walburga Albrecht über.
1938 Nach dem Versterben von Walburga Albrecht geht im Wege der Anerbenfolge der Hof auf den Sohn Johann Albrecht über.
1952 Johann Albrecht, der im 2. Weltkrieg vermisst ist, wird von seinen Geschwistern Josef, Andreas, Martin, Katharina und Anna beerbt.
1984 Das letzte der Geschwister stirbt - wie auch alle anderen vor ihm - ohne Hinterlassung von Nachkommen. Das Geschlecht der Albrecht, das nahezu 200 Jahre den Hof besaß, ist damit erloschen. |