Hofgeschichte II - 18./19. Jahrhundert
1743 Niklas Escher kauft das Anwesen nebst einer verödeten Hofstelle bei Baumfeld (sog. Kreithof), zu der erheblicher Grundbesitz gehört und die dem St. Willibaldschor in Eichstätt zehentpflichtig ist.
1781 Walburga Escher, die Witwe Niklas Eschers, verkauft den Hof an ihre Tochter Anna Maria Escher und deren zukünftigen Ehemann Jakob Kraus um 1800 Gulden.
1786 Der Schneidermeister Ignaz Schermer und seine Ehefrau Gertraud erwerben von Jakob und Anna Maria Kraus das Köblergut samt dem Kreithof.
1793 Der Stadel des Kipferlerhofes wird neu errichtet (Ergebnis der Jahresringuntersuchung am Dachstuhl).
1796 Sebastian Albrecht übernimmt den Hof um 2300 Gulden von seiner Mutter Gertraud Schermer.
1803 Das Wohnstallhaus des Kipferlerhofes erhält einen neuen Dachstuhl (Ergebnis der Jahresringuntersuchung).
1810 Im Häuser- und Rustikalsteuerkataster wird das Anwesen des Bauern Sebastian Albrecht wie folgt beschrieben: "der Kipferlhof, mit Haus, ein klein Gärtl a 1/611, Tagwerk, ein Krautgarten a 1/8 Tagwerk, ein Kraut- und Pflanzbeet, dann 1/2 Jauchert Feld und 10 Morgen Holz."
Nutzanteil an den unverteilten Gemeindegründen; der Kreithof wird zubauweise besessen zusammen mit 115 Morgen Feld und 5 Tagwerk Wiesen.
1822 Mathias Albrecht übernimmt den Hof von seiner Mutter, der Witwe Genoveva Albrecht, für 3600 Gulden. |