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Bericht des Eichstätter Kuriers vom 13.06.2005
Jura-Bauernhofmuseum Hofstetten erhält eine neue Geräteremise
Hermann Redl
Eichstätt/Hofstetten
(hr) Spatenstich für eine neue Attraktion im Jura-Bauernhofmuseum in Hofstetten:
Landrat Xaver Bittl, Hitzhofens Bürgermeister Andreas Dirr, Wunibald Iser
(Kreisheimatpfleger und Mitglied des Trägervereins des Museums) sowie
Museumsbetreuer Johann Ganser führten gestern den ersten Spatenstich für den
Neubau einer Geräteremise in Hofstetten durch. Die Remise soll künftig Großgeräte
wie Ableger, Bindemäher, Mähdrescher und Traktoren aufnehmen, mit der im
Bauernhofmuseum die Mechanisierung der Landwirtschaft in den ersten Jahren nach
dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert werden soll.
Wie Landrat Bittl erläuterte, sind in dem Museum seit
seiner Eröffnung im Juli 1986 viele Ausstellungsstücke hinzugekommen. Während
kleinere Objekte problemlos in das Museum integriert werden konnten, gab es für
größere Exponate, meist Maschinen, keinen Platz. Dies soll sich nun mit dem
Bau der Remise ändern. Die Remise wird etwa 25 Meter hinter dem historischen
Stadel an der westlichen Grundstücksgrenze errichtet. Das Bauwerk soll etwa
sechs Meter breit und etwa 30 Meter lang werden. Die Unterstellmöglichkeit wird
nur hinten und seitlich gemauert, während sie vorne offen bleibt und damit für
die Besucher an der Breitseite voll zugänglich ist. Nach der Kostenschätzung
des Hochbaureferats des Landratsamtes ist der Remisenbau auf 53 000 €
veranschlagt. Bittl dankte in diesem Zusammenhang der Gemeinde Hitzhofen, den
Spendern sowie dem Landkreis, die sich jeweils an den Kosten für dieses
"wichtige Projekt" beteiligen und den Verein damit entlasten.
Hitzhofens Bürgermeister Andreas Dirr betonte, es sei
eine Selbstverständlichkeit gewesen, dass die Gemeinde das Vorhaben · wenn
auch mit bescheidenen finanziellen Mitteln · unterstütze. Hofstetten habe zwei
Attraktionen: das Schloss und das Museum. Mit der Geräteremise solle die
Attraktivität des Museums gesteigert werden.
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